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Topf & Deckel / Januar 2010
von Rüdiger Baumann nach Johann Nestroys „Nagerl und Handschuh“

Am 23. März 1832 feierte „Nagerl und Handschuh“ von Johann Nestroy in Wien Premiere. Seitdem hat sich die Welt weitergedreht und vieles hat sich verändert. Was aber geblieben ist, ist die Freude am Blödsinn, die Lust am Faxenmachen und die herzlich befreiende Wirkung des Lachens.
Nach „Häuptling Abendwind“ hat Rüdiger Baumann jetzt ein weiteres Mal ein Stück des Österreicher adaptiert. Er verwandelt „Nagerl und Handschuh“ in „Topf und Deckel“. Nestroy lässt sein Stück in einer magischen Zeit spielen, in der Zauberei an der Tagesordnung steht. Auch im Baumanns wird dieses Mal gezaubert. Doch das mit mehr als nur einem kleinen Augenzwinkern! Die Tücken der modernen Technik (und deren Bedienungsanleitungen), der alltägliche Schönheitswahn, dämliche Fernsehshows und die schlimmsten Auswüchse der kapitalen Geiz-ist-geil-Gesellschaft bekommen ordentlich ihr Fett weg.
Im Kern aber erzählt das Stück die Geschichte des Aschenputtels. Rosa, die von allen nur abfällig Schmuddel genannt wird, muss sich für ihre Familie abschuften und sieht sich täglich den Quälereien ihrer beiden Schwestern, Bella und Hyacinthe ausgesetzt. Ihr Leben nimmt eine entscheidende Wendung als der Prinz – so will es das Gesetz – alle ledigen Frauen seines Landes prüfen lässt, um eine Gattin zu finden. Er will nicht, aber er muss. Da er sonst seinen Stand und all sein Hab und Gut verlieren würde, das alles noch heute. Mit seinem Gefährten und Hofzauberer Keespatscher entwirft er einen Plan. Der Reitknecht Kappenstiefel soll sich als Prinz ausgeben und die Bewerberinnen bei einem großen Fest auf seinem Schloss begutachten. Rosas Schwestern sehen ihre große Chance gekommen. Doch ein größenwahnsinniger Regisseur, chaotische Lakaien, überschwängliche Kandidatinnen und natürlich die unbezwingbare Macht der wahren Liebe zu führen zu einem gewaltigen Durcheinander beim fulminanten Finale auf dem Schloss.
Ob das gut gehen wird? Bestimmt nicht! Oder?

Schauspieler/innen:
Prinz: Stefan Röhrich
Keespatscher: Frank „Frecko“ Schott
Kappenstiefel: Frank Walther, Benjamin Asen (für den erkrankten Frank Walther)
Povernius von Pleitingen: Rüdiger Baumann
Hyacinthe von Pleitingen: Birgit Baumann
Bella von Pleitingen: Bärbl Zeller
Rosa: Nadine Gleich
Genius: Günter Zeller
Regisseur: Bernd Süß
Anita: Anita Hofmann
Hans-Hermann: Hans-Hermann Limmer
Waltraud: Laureen Süß
Leni: Maria Magdalena Simbürger
Svetlana: Marietta Weller

Regie: Rüdiger Baumann, Georg Mädl
Text und Dialog: Rüdiger Baumann
Musikalische Leitung: Thomas Schimmel
Technik: Christian Meyer
Kostüme: Barbara Schimmel
Produzent: Frank „Frecko“ Schott